„Hab gestern die neue PSP bekommen, und werde direkt nach der Schule damit spielen.“ „Ich werde heute erstmal wieder online gehen und dort bisschen surfen und dann mein Online Game weiterspielen.“ „Und was machst du heute nach der Schule?“ „Ich gehe raus und spiele Fußball…“ Immer früher erhalten kleine Kinder moderne Technik zum Spielen und verbringen ihren freien Nachmittag zu Hause, anstatt sich draußen auszutoben und kleinere Verletzungen in Kauf zu nehmen, wie man es früher selbst erlebt hat. Doch heute kommt das Kind nach Hause und der erste Gedanke ist, den PC anzumachen. Die Kids sitzen vorm PC, meistens bis in die Nacht, erleben online eine nicht reale Welt, an die sie sich gewöhnen und das richtige Leben nicht mehr miterleben. Kinder verlieren schnell das richtige Kommunizieren miteinander und benutzen nur noch ihre Online-Kürzel wie „lol“ (= laugh out loud), „rofl“ (=rolling on floor laughing) und „wtf“ (=what the fuck). Und später? Welcher Arbeitgeber wird diesen Bewerber einstellen, der in einem Satz „lol“ oder „wtf“ verwendet? Das sind perfekte Bedingungen für die Ausbildungsplatzsuche. Und die Gesundheit, liebe Eltern? Später werden die Kinder Probleme mit Herz, Rücken und ihren Knochen haben, weil sie so an ihren Sessel gewöhnt sind und in ihrer Jugend nichts für ihre Fitness oder Gesundheit getan haben. Kreislaufprobleme und Fettleibigkeit sind „vorprogrammiert“. Vielleicht sollte das nächste Geburtstagsgeschenk nicht ein neues PC-Spiel sein, sondern neue Inlineskates.